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Forschung/Lehre - TCM-Forschung

TCM-Forschung
Am Hamburger TCM-Zentrum werden im Rahmen der klinischen und der Grundlagenforschung die Erfolge der TCM-Therapien untersucht.

Klinische Forschung soll nicht nur – wie häufig zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) – beschreibenden Charakter haben, sondern über den Status der Kasuistik hinaus gehen. Daher sind randomisierte und verblindete Studien zu erstellen, ggf. mit anderen Zentren gemeinsam. Grundlagenforschung strebt nach dem Verständnis der Wirkung der TCM. Sie testet z.B. neurobiologische Mechanismen der Akupunktur-Analgesie, Wirkungsweisen von Kräutern über Modulation der Funktionen des autonomen Nervensystems oder Wirkungen der chinesischen Arzneitherapie auf die Immunologie oder bei der Krebsbehandlung.

Weitgehend neu ist der im Hamburger TCM-Zentrum geplante Ansatz, mit Methoden der Zell-, Entwicklungs- und Molekularbiologie als auch der Biochemie die ganzheitliche Wirkung der TCM-Behandlung unter Zuhilfenahme von Messverfahren zu untersuchen, die auch an den Universitäten Yale, Mainz, Dalian sowie am TNO Institut der Niederlande verwendet werden – wie etwa Laser-Scanning-Mikroskopie, Chromatographie und Spektroskopie. Dazu werden Ideen aus der Zell- und Entwicklungsbiologie, Molekularbiologie und Biochemie eingesetzt, um Veränderungen zufolge der TCM-Behandlung im lokalen Gewebe sowie im weiteren Organismus zu erkennen und zu quantifizieren. So wird der Anschluss an die Naturwissenschaften hergestellt. Im Zentrum arbeiten Ärzte, Biologen, Physiker und MTAs.

Über die Karberg-Stiftung wird bereits eine erste Studie zur Akupunktur bei bestimmten Erkrankungen gefördert. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit Prof. Dr. Christian Gerloff von der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Weitere Projekte mit Kliniken des UKE sind in der Planung.

Wegen des Forschungsaufwandes wird mit anderen renommierten Instituten kooperiert. Dazu zählen neben der Universität Hamburg und dem UKE die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Prof. Dr. Thomas Efferth), die Shanghai University of TCM, die Fudan University, Shanghai sowie die niederländische Forschungseinrichtung Netherlands Organization of Applied Scientific Research (TNO) in Utrecht.

Einem Wissenschaftlichen Beirat wird jährlich über die Tätigkeiten in Forschung und Lehre sowie in der Krankenbehandlung berichtet. Das Gremium gibt Empfehlungen und berichtet der Gesellschafterversammlung.

HanseMerkur Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Freie und Hansestadt Hamburg Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Freie und Hansestadt Hamburg

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