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Forschung/Lehre - Zentrum

Von der Idee zum Zentrum
Lesen Sie hier mehr über die Entwicklung des Zentrums

Auch im Westen ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) auf dem Vormarsch. Nach einer Untersuchung (Allensbach 2005) würden sich 61 Prozent der Deutschen im Krankheitsfall durch eine Kombination von westlicher Medizin und TCM behandeln lassen wollen. Und nur 18 Prozent votierten für eine rein schulmedizinische Behandlung. Bei TCM-erfahrenen Patienten liegt die Zustimmung zur Kombination sogar bei 89 Prozent. Die Mehrheit der Deutschen wünscht die Verbindung von westlicher und östlicher Medizin. TCM ist eine Therapie pro Person: Statt Tabletten und Spritzen lieber individuell verschriebene Tees und Tuiná, Akupunktur, Atemtechniken und vernünftige Ernährung. Hamburg übernimmt eine Vorreiterfunktion und eröffnet nun ein TCM Zentrum an der Universitätsklinik Eppendorf (UKE) – eine einmalige Möglichkeit, die individualisierte TCM in westliche Behandlungskonzepte zu integrieren und zu erforschen.

Bereits 2003 sprach Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust mit Chinas Ministerpräsidenten Zhu über ein TCM-Projekt in der Hansestadt. Der Senat nahm die Einrichtung eines TCM-Hauses in das Partnerstadt 'Memorandum Hamburg – Shanghai' auf, die HanseMerkur unter ihrem Vorstandsvorsitzenden Fritz Horst Melsheimer gab die finanzielle Rückendeckung. 2006 verständigten sich die Gesellschafter HanseMerkur (52%), UKE (24%) und die Freie und Hansestadt Hamburg (24%) auf das HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesischen Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Das mittelständische Unternehmen HanseMerkur mit 1,2 Millionen Versicherten sicherte neben der finanziellen auch ideelle Rückendeckung zu. Für die HanseMerkur Versicherung sind die Ergebnisse interessant, um ihren Kunden neben schulmedizinischen Leistungen, effiziente fernöstliche Behandlungen anbieten zu können. Daher investiert das mittelständische Unternehmen HanseMerkur einen hohen Betrag in das TCM-Zentrum.

Das Zentrum vereint eine gemeinnützige Forschungs-GmbH und eine selbstständige Praxis von Dr. med. Sven Schröder mit deutschen und chinesischen Ärzten und Therapeuten. Eine Besonderheit des Zentrums ist die Tätigkeit der Ärzte in Forschung/Lehre und Krankenbehandlung.

Die klinische Forschung untersucht Erfolge der TCM-Therapien. Die Laborforschung testet z.B. neurobiologische Mechanismen der Akupunktur, Wirkungen von Kräutern auf das Nervensystem, die Immunologie und das Hormonsystem. Zell- und molekularbiologische sowie biochemische Methoden stellen den Anschluss an die Naturwissenschaft her. Durch die praxisorientierte Forschung sollen Qualitätsstandards für die TCM-Medizin in Deutschland erarbeitet werden.

HanseMerkur Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Freie und Hansestadt Hamburg Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Freie und Hansestadt Hamburg

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