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Behandlung - Krankheitsbilder - Erkrankungen des Verdauungstraktes

Krankheitsbilder
Erkrankungen des Verdauungstraktes

Chronische Magenschmerzen und ein permanent gereizter Darm können zwar organischen Ursprungs sein, in zwei von drei Fällen lassen sich mit den Untersuchungsverfahren der westlichen Medizin jedoch keine klaren krankhaften Befunde feststellen: Diese funktionell bedingten Funktionsstörungen im Verdauungstrakt entstehen u.a. durch konstitutionelle Faktoren, Fehlernährung, äußere Einwirkungen oder auch ein andauerndes emotionales Ungleichgewicht. Der Magen-Darm-Trakt ist mit etwa 100 Millionen Nervenzellen ausgestattet, der Verdauungsprozess ist damit über das Nervensystem eng mit dem Gehirn verbunden. Symptome wie Appetitlosigkeit, Aufstoßen, Sodbrennen, Magenschleimhautentzündung, und auch die steigende Zahl von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind mit den Methoden der chinesischen Medizin gut zu behandeln. Bei organischen oder chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Magengeschwüren und Magen-Darm-Krebs kann die Chinesische Medizin die westliche Therapie unterstützend begleiten.

Therapie:
Besserung bewirkt die chinesische Diätetik: mindestens eine warme Mahlzeit am Tag, hochwertige, frische Kost statt Dosen- oder Fastfood und die Vermeidung von scharf Gebratenem, von kalten Speisen und Getränken sowie von einem Übermaß an Rohkost und Milchprodukten können helfen. Je nach Chinesischer Diagnostik kommen individuelle Empfehlungen hinzu. Bei stärkeren oder lang anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden müssen dann auch chinesische Heilkräuter, Akupunktur und Moxibustion sowie QiGong-Übungen zum Einsatz kommen. Tuina-Massage kann diese Heilprozesse zusätzlich positiv beeinflussen.


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