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Presse - Pressemitteilungen – 02. Juli 2016

Jubiläums-Symposium in China

60 Jahre Universität Shanghai, 30 Jahre Städtepartnerschaft mit Hamburg

Ein doppeltes Jubiläum war Ende Mai Anlass für ein Symposium internationaler Experten für Traditionelle Chinesische Medizin in Shanghai: Vor 60 Jahren wurde die dortige TCM-Universität gegründet, 30 Jahre später vereinbarten die chinesische Hafenmetropole und die Freie und Hansestadt Hamburg eine Städtepartnerschaft. Die Idee, mit dem HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin am UKE eine Einrichtung zu schaffen, die die Wirkungsweise der asiatischen Heilkunst in Hamburg erforscht, entstand aus dieser Partnerschaft heraus.

Jazzkulap, Lini GONG, Mingyong FANG und Bin LIImpressionen vom International Forum on Traditional Chinese Medicine in Shanghai.

Als Co-Veranstalter gestalteten die Ärzte und Wissenschaftler aus Hamburg das Programm des dreitägigen International Forum on Traditional Chinese Medicine im Longhua-Hospital, dem Lehrkrankenhaus der Shanghai University of TCM, maßgeblich mit. Vom 26. bis 28. Mai 2016 diskutierten Fachleute vor allem aus China und Deutschland über die Erforschung der TCM, verständigten sich über weitere Projekte und eine enge Kooperation in Ausbildung und Forschung.

Für das HanseMerkur Zentrum reisten Dr. Sven Schröder, Dr. Roland Salchow, Gesa Meyer-Hamme, Dr. Thomas Friedemann und Wei Hertz nach Shanghai. Zur Delegation aus Deutschland gehörte zudem Akupunktur-Experte Dr. Bahram Tehrani, er vertrat die ärztliche Fachgesellschaft Societas Medicinae Sinensis.

Die Therapie vor allem von Schmerzerkrankungen mit Akupunktur und die Wirkungsweise asiatischer Heilkräuter standen im Fokus der medizinisch ausgerichteten Referate. Die Forscher aus Deutschland stellten den etwa 150 internationalen Gästen ihre wissenschaftlichen Methoden, Projekte und Erfolge vor. Auch Themen wie die Rezeption der TCM in Ost und West und der Einsatz neuster Technologien wurden von den Experten erörtert.

Eine Bilanz der Partnerschaft zog Dr. Roland Salchow und warf zugleich einen Blick in die Zukunft der Kooperation: Hamburgs zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, die eine Videobotschaft an die Partner und Gäste sandte, hatte zuvor betont, sie wolle den internationalen Austausch fördern. Für die Shanghaier Gesundheitsbehörde sagte Huaiqiong Zhang Unterstützung zu, im aktuellen 5-Jahresplan der chinesischen Regierung ist die Förderung der asiatischen Heilkunde explizit ausgewiesen. Anregungen und Vorstellungen der Beteiligten über die intensivierte Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten wurden in Gesprächen im Rahmen des Symposiums aufgenommen. Im Anschluss an das Symposium wurde Dr. Sven Schröder eingeladen mit der TCM Universität Status und Perspektiven der Ausbildung in Hamburg und die Möglichkeiten der weiteren Kooperation zu erörtern.

Und natürlich wurde auch gefeiert: Die Experten aus Hamburg waren als Ehrengäste zur offiziellen 60-Jahr-Feier der Universität geladen, an der insgesamt etwa 2.000 Gäste teilnahmen. Auf Einladung von Katharina Fegebank bat die Delegation aus der Hansestadt die Vertreter der kooperierenden Shanghaier Lehreinrichtungen – der TCM-, Fudan- und der Tongji-Universität sowie des Longhua-Hospitals – zudem zum gemeinsamen Abendessen.

HanseMerkur Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Freie und Hansestadt Hamburg Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Freie und Hansestadt Hamburg

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