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Presse - Pressemitteilungen – 09. November 2017

TCM-Studium in Hamburg und Shanghai
HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) am UKE bietet Postgraduierten-Ausbildung

Tag der offenen Tür – China Time 2016

Hamburg, 9.11.2017. Startschuss für einen neuen Studiengang in der Hansestadt: Ab dem Wintersemester 2018/2019 bieten das HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die TCM-Universität Shanghai (SHUTCM) und die UKE-Akademie für Bildung und Karriere eine Postgraduierten-Ausbildung in Chinesischer Medizin für Ärzte an. Mediziner aller Fachrichtungen können mit dem dreijährigen Studiengang berufsbegleitend den Abschluss „Master of Medicine – Major TCM“ der chinesischen Hochschule erwerben. Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung im Rahmen einer Auftaktveranstaltung besiegeln die langjährigen Kooperationspartner aus Hamburg und Shanghai das gemeinsame Lehrangebot.

„Das Curriculum der Ausbildung wurde nach den Standards chinesischer TCM-Universitäten entwickelt und sieht neben der Teilnahme an Blockseminaren in Hamburg jährlich einen Kurzaufenthalt in Shanghai vor“, erläutert Dr. Sven Schröder, Geschäftsführer des HanseMerkur Zentrums für TCM am UKE. Schwerpunkte werden die Pharmakologie und vertiefende Kenntnisse der Akupunktur sein. Ergänzend können Praktika im Longhua Lehrkrankenhaus der SHUTCM absolviert werden. „Abgeschlossen wird das Studium mit einer Master-Arbeit zur Erforschung der TCM.“

„Die Aufnahme des Studienganges markiert eine entscheidende Entwicklung in unserer Zusammenarbeit, nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits eng in den Bereichen Forschung und Lehre kooperiert haben“, so Prof. Dr. Hongyi Hu. Als Vizedirektor der SHUTCM ist Hu heute bei der Veranstaltung in Hamburg zu Gast, um Studium und Forschung an der Shanghaier Hochschule vorzustellen. Prof. Dr. med. Christian Gerloff, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des UKE und Direktor der Neurologischen Klinik, betont den Mehrwert der Qualifikation für westliche Ärzte: „Den Medizinern bietet der Unterricht bei Dozenten aus Deutschland und China qualifiziertes Wissen in der östlichen Heilkunde und damit die Möglichkeit, TCM-Verfahren in westliche Behandlungskonzepte zu integrieren.“

Zeitgleich mit dem neuen Schritt in der Kooperation mit Hamburgs chinesischer Partnerstadt Shanghai erweitert das Zentrum auch seine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Stralsunder Konfuzius-Institut für TCM. „Vom Austausch unserer norddeutschen Institutionen mit den chinesischen Partnern, dem Bündeln unseres Wissens und Vorantreiben gemeinsamer Projekte profitieren alle Beteiligten“, so dessen Vorsitzender Prof. Dr. Ing. Falk Höhn. HanseMerkur-Vorstandschef Eberhard Sautter, Mehrheitsgesellschafter des Zentrums, sieht sieben Jahre nach der Eröffnung des Zentrums wesentliche Ziele erreicht: „Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Erforschung der TCM in Studien mit internationalen Partnern, erweiterte Kooperationen und institutionalisierte Angebote im Bereich der Lehre sind wichtige Bausteine, um die Chinesische Medizin auch im Westen als Bestandteil der medizinischen Versorgung zu etablieren.“

HanseMerkur Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Freie und Hansestadt Hamburg Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Freie und Hansestadt Hamburg

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